"Am Ausgang kommt man der Mauer verdammt nah!"
Der Formel 1-Tross reist zum Großen Preis von Kanada an. Am Sonntag, 10. Juni, wird auch das deutsche BMW Sauber F1 Team auf dem pittoresken Circuit Gilles Villeneuve in Montréal starten. Auf der anspruchsvollen und schnellen Strecke wollen Nick Heidfeld und Robert Kubica erneut Punkte sammeln, um den dritten WM-Rang der Mannschaft weiter abzusichern. Die beiden Fahrer beschreiben plastisch, was den Reiz der kanadischen Rennstrecke ausmacht.
Nick Heidfeld: „Wie wohl die meisten Fahrer reise ich sehr gern nach Montréal. Die Rennstrecke liegt einmalig schön auf der Insel im Sankt-Lorenz-Strom, das ist eine unverwechselbare Atmosphäre. Und auch der Cicuit Gilles Villeneuve selbst hat einen speziellen Charakter. Er ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke mit langen Geraden, aber auch engen Schikanen und ein paar langsamen Kurven. Zudem hat sie ein Gefälle, und am Ausgang kommt man einer Mauer verdammt nah.
Abgesehen von der Rennstrecke mag ich auch die Stadt Montréal sehr. Die Stimmung ist immer super dort. Die Leute feiern und freuen sich über den Grand Prix. Meistens bin ich ein paar Tage früher in Montréal und habe Zeit, dort einkaufen zu gehen. Außerdem besuche ich gern ein paar Galerien in der Altstadt. Zuhause haben wir ein paar Bilder hängen, die Patricia und ich dort gekauft haben."
Robert Kubica: „Ich freue mich sehr auf Montréal. Dieser Kurs ist eine meiner Lieblingsstrecken im Formel-1-Kalender. Der Einsatz bedeutet, erstmals wieder mit weniger Abtrieb zu fahren. Im vergangenen Jahr war ich dort am Freitag ziemlich gut. Diese Leistung will ich wiederholen und denke, dass unser Auto in dieser Downforce-Konfiguration sehr gut sein wird. An der Strecke gefällt mir, dass sie ein Straßenkurs ist. Anfangs gibt es sehr wenig Grip, aber das bessert sich im Laufe des Wochenendes.“






