Der Hausbau (3): Ein Bierchen für den Handwerker
Doch bevor auch nur ein Nagel oder Brett in die Hand genommen werden kann, muss die hauseigene Kläranlage, das septic system, in die Erde eingebracht und vom Bauinspektor abgenommen worden sein. Ohne die hauseigene Kläranlage läuft überhaupt nichts.
Doch bevor auch nur ein Nagel oder Brett in die Hand genommen werden kann, muss die hauseigene Kläranlage, das septic system, in die Erde eingebracht und vom Bauinspektor abgenommen worden sein. Ohne die hauseigene Kläranlage (ein Tank fürs feste und eine Kiesschicht für das flüssige „Material“) läuft überhaupt nichts.
Auch hier wieder verschiedene Angebote einholen, vergleichen und den Zuschlag erteilen. Im Fall von Gotthilf und Marianne erwies es sich als sehr hilfreich, dass mit kanadischen Nachbarn gesprochen wurde, die zusammen mit Jürgens Erfahrung auf die richtige Spur führten. Loch neben dem Haus buddeln, septic system rein, Erde drauf, fertig.
Die unterirdische Tanköffnung sollte man sich markieren lassen, denn irgendwann muss die ganze Sch…. ja auch abgesaugt werden. Da ist es dann halt ausgesprochenes Pech, wenn wie bei Gotthilf und Marianne der Filius um die Ecke kommt und siegessicher mit einem Metallstab vor sich hin wedelt, an dem ein rotes Markierungsband flattert. „Guck mal, ist da hinten in der Erde gesteckt…!“
Aber zurück zum Grundsätzlichen. Das Einholen von Angeboten galt auch für den Installateur, den Elektriker und schlussendlich die Männer, die nach Wasser bohrten. Aber schön der Reihe nach und nicht verzagen lassen… Das Holzhäuschen stand zum Beispiel nach sechs Wochen fix und fertig da. Ist doch was, oder? Der Constructor Edward baute das Cottage alleine auf; einzige Ausnahme waren die Dachbalken.






