Nach Kanada mit dem Frachtschiff (1): Die Vorbereitungen
Es geht also mit dem Anschreiben per epost an die Reedereien weiter und so bekommt man heraus, wer wohin fährt. Hier muß man sehr stark unterscheiden zwischen dem Reeder und der Charterfirma, die das Schiff chartert. Der Reeder stellt das Fahrzeug (also das Schiff), wäre vergleichbar mit dem Autovermieter, der Charterer ist der Mieter des Wagens (in aller Regel also der Fahrer). Und der bestimmt, wohin die Reise geht, also –bleiben wir bei meiner Reise- von Genua nach Montreal.
Diese Serie über eine Fahrt mit dem Frachtschiff nach Montreal, geschrieben von Rainer Gerth, will informieren und unterhalten. Für beides ist der Autor prädestiniert. Mit detaillierten Informationen zu den Vorbereitungen dieser Reise bis zum Tag des Ablegens liefert Rainer Gerth schon fast eine Abhakliste für Nachahmer. Und durch seinen Schreibstil sorgt Gerth für eine unterhaltsame und spannende Lektüre. In diesem ersten Serienteil geht es in erster Linie um das Thema Frachtreisen. Viel Spaß damit.
Von Rainer Gerth
Wir sprechen in diesem Bericht nicht von Kreuzfahrt-Schiffstouristik mit aller Völlerei und Pflichtprogrammen, sondern von individueller Frachtschiffreise auf unterschiedlich großen Frachtern (Containerschiffen, Stückgutschiffen, Massengutfrachtern und evtl. auch Bananen-Carriern auf allen Weltmeeren). Anzahl der Passagiere um die vier bis zehn.
Schon vor Jahren hatte ich – selbst Senior 70+ im März 2007 - das eine oder andere Buch zu diesem Thema gelesen. Aber in Zeiten, wo man als Selbständiger noch sein Brot verdienen muss, hat man für die Langsamkeit noch nicht die richtige innere Einstellung, da heißt es dann eher Bali, Südafrika, USA und natürlich das Europa näher liegende Mittelmeer mit seinen Inseln und dortigen Schönheiten.






