Sidney Crosby auf den Spuren von "Wayne dem Großen"
Sidney Crosby steht zwar noch ganz am Anfang seiner Eishockeykarriere. Aber den ersten Schritt, seinem großen Idol Wayne Gretzky, nahe zu kommen, hat er jetzt getan. Der 19-Jährige aus Cole Harbour, Nova Scotia, wurde kürzlich für die zu Ende gegangene Saison mit den drei begehrtesten Trophäen des nordamerikanischen Eishockeys ausgezeichnet.
Der kanadische Ausnahmespieler, vom großen Wayne Gretzky selbst schon als potenzieller Nachfolger apostrophiert, ist erst in seinem zweiten Jahre in der National Hockey League (NHL). Und schon wurde er von der Vereinigung der Eishockey-Journalisten als wertvollster Spieler der Liga (most valuable player, MVP) ausgesucht.
91 Mal setzten die Journalisten den Spielmacher der Pittsburgh Penguins auf Platz 1. Weit abgeschlagen mit 25 ersten Platzierungen landete der Torwart der Vancouver Canucks, Roberto Luongo, auf dem zweiten Rang.
Für Sidney Crosby und wohl auch alle anderen Spieler fast noch wertvoller als die Hart-Trophy für den „MVP“ ist der Lester B. Pearson Award – jene Auszeichnung, mit der die NHL-Spieler, also Crosbys Gegner, den ihrer Meinung nach besten Ligaspieler küren. Und die Art Ross-Trophy für den Torschützenkönig der letzten NHL-Saison gab es noch dazu.
Crosby war einer von fünf Kanadiern, die im Elgin Theater downtown Toronto fünf der acht wichtigsten Auszeichnungen einheimsten. Darunter Martin Brodeur von den New Jersey Devils als bester Torwart und Alain Vigneault von den Vancouver Canucks als Trainer des Jahres.
Dieser Sidney Crosby wird also sicherlich seinen Weg machen. Doch um den legendären Wayne Gretzky einzuholen, hat er noch ein langes Stück Weg vor sich. Als Gretzky seine Karriere beendete, hatte er in seiner Trophäensammlung unter anderem stehen: neun Hart-Trophies, fünf Lester B. Pearson Awards und zehn Art Ross Trophies.






