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Rettung für die Berg-Karibus ist angelaufen

Umweltgruppen, die Waldindustrie, Freizeitveranstalter und Pat Bell, Landwirtschaftsminister der kanadischen Provinz British Columbia, haben sich auf einen besseren Schutz für das Bergkaribu geeinigt.

Die Rettung für die<br>Karibus läuft an.

Die Rettung für die
Karibus läuft an.
Foto: Archiv

Dem Plan zufolge soll die Zahl der Tiere in British Columbia wieder auf mehr als 2500 Stück und damit auf das Level von vor 1995 gehoben werden. Dazu stellt die Provinz über einen Zeitraum von drei Jahren jährlich eine Million Dollar zur Verfügung.

Im Einzelnen ist vorgesehen, ein Stück Land von mehr als zwei Millionen Hektar von der Rodung und dem Straßenbau auszunehmen, in dem 95 Prozent der Bergkaribu-Population ihr Winterquartier bezieht. Darüber hinaus soll der Tourismus im Karibu-Gebiet Flora- und Fauna verträglich abgehalten werden.

Die überlebenden Bergkaribus sollen vor ihren natürlichen Feinden so lange in Schutz genommen werden, bis sich die Population stabilisiert hat und schwindenden Herden Tiere aus anderen Gebieten zugeführt werden.

Die Bergkaribus in British Columbia sind einzigartig. Es handelt sich um die südlichste Population auf der ganzen Welt und die letzten überlebenden Tiere, die noch in felsigen Berggebieten leben. Doch auch in British Columbia sind die Tiere vom Aussterben bedroht: Waren es 1995 noch rund 2500 Bergkaribus, existieren heute noch zwölf Herden mit 1900 Karibus.

Experten schätzen, dass es mehrere Generationen dauern wird, bis sich die Population soweit erholt hat, dass der Stand von vor 1995 wieder erreicht ist. Die an den jetzt veröffentlichten Schutzmaßnahmen beteiligten Gruppen versicherten, dass sie alles dafür tun würden, dieses Ziel zu erreichen.


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