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Margaret Atwoods aufwühlender Zukunftsroman

Die gegenwärtig bedeutendste Autorin Kanadas, Maragaret Atwood, die kürzlich mit dem „Großen Preis des Blue Metropolis International Literary Festival“ ausgezeichnet worden ist, hat einen aufwühlenden Zukunftsroman verfasst, der sie auf Augenhöhe mit Orwell und Huxley hebt.

Es ist ein grandioser Roman mit beklemmenden Bezügen zur aktuellen ökologischen Situation, den Margaret Atwood mit „Oryx und Crake“ geschrieben hat. Die gegenwärtig bedeutendste Autorin Kanadas, die kürzlich mit dem „Großen Preis des Blue Metropolis International Literary Festival“ ausgezeichnet worden ist, hat einen aufwühlenden Zukunftsroman verfasst, der sie auf Augenhöhe mit Orwell und Huxley hebt.

Es ist heftige Zivilisationskritik und ätzende Satire auf die Gentechnologie – und dies in jenem Atwood-Stil, der ihre Bücher so lesenswert und persönlich macht: unverkrampft, humorvoll, ein sprachliches Feuerwerk, das so auf der Welt nur wenige auf so vielen Seiten durchhalten können. Eines jener Bücher, die einem fesseln und ein langes Stück Lebensweg begleiten.

Die Geschichte ist in kunstvoll konstruierten aber immer verständlichen Rückblenden aufgebaut, erzählt wie kam, was kommen musste. Die Schilderung einer Zukunft, die so weit gar nicht weg ist. Auch Orwells „1984“ wurde von der Realität schneller ein- und überholt, als man bei der Veröffentlichung seiner Utopie dachte. Bei Atwood erzählt der „Schneemensch“ (alias Jimmy), der letzte homo sapiens, der auf einem Baum lebt und Konservenreste isst, wie es zur Katastrophe auf der Erde kommen konnte.

Atemberaubend spannend ist die Geschichte von Jimmy, Oryx und Crake, die in einer von Klimakatastrophen bedrohten Welt spielt. Eine Welt, die gespalten ist. Gespalten zwischen den Privilegierten, die in streng bewachten Industriekomplexen leben, und den Massen, die in den verfallenen Städten hausen.


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